Existenzrisiko: Katastrophen - Wie kann ich mich davor schützen?

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Bei dem Wort "Katastrophe" denkt jeder automatisch an ein Desaster, wie es täglich in den Medien zu sehen ist. Eine Explosion, riesige Waldbrände im Süden Europas oder auch Kriege. Selbst wird man von einem solchen schrecklichen Ereignis wahrscheinlich verschont bleiben. Katastrophen treffen, im Selbstverständnis des Menschen, immer nur die Anderen. Diese natürliche Verdrängung der Risiken sorgt dafür, dass niemand ständig in Angst leben muss.
Mag es natürlich und richtig sein, dass die menschliche Psyche Risiken verdrängt. So ist es doch unverantwortlich, nur auf sein Glück vertrauend, durch das Leben zu gehen. Existenzvernichtende Katastrophen können jeden treffen. Die Beispiele beweisen es:

Wenn die Küche zum Brandherd wird
Bereits ein einfacher Kochvorgang kann die Existenz vernichten. Häufig wird die Feuerwehr zu Küchenbränden gerufen. Ein Beispiel dazu:
Am 06.10.2012 wird die Feuerwehr aus dem Winnenden Rems-Murr-Kreis zu einem Küchenbrand gerufen. Jugendliche hatten einen Kochversuch unternommen. Sie überhitzten dabei das Öl in der Pfanne. Es begann zu brennen, das Feuer sprang auf die Abzugshaube und den Kühlschrank über. Der Feuerwehr gelang es zwar den Brand zu löschen, doch in der Küche entstand ein Sachschaden von ca. 20.000 Euro.
Vom Taschengeld können diese Jugendlichen den Schaden kaum ersetzen. Ob der Wohnungseigentümer wenigstens versichert war, das geht aus der Quelle nicht hervor. War er es nicht, dann kann ein Schaden dieser Größenordnung zumindest existenzgefährdend sein.

Unachtsamkeit und Leichtsinn können schwerwiegende Folgen haben
Wer kennt die Situation nicht, das Essen soll schnell aufgewärmt werden, plötzlich klingelt das Telefon. Im günstigsten Fall brennt nur das Essen an. Es gibt kaum jemanden, der nicht schon eine solche Situation erlebt hat. Was in einem solchen Moment der Unachtsamkeit und des Leichtsinns passieren kann, das zeigt ein Fall aus Hattenheim. Am 29.09.2012 wurden die Feuerwehren Eltville, Erbach und Hattenheim zu einem Einsatz gerufen.
Der Brandherd, eine Einzimmerwohnung und auch Teile des Flurs standen in Flammen. Der Mieter des Appartements hatte versucht, sich eine Pizza im Backofen zuzubereiten. Die Polizei berichtete später, dass der junge Mann die Pizza samt Karton in den Ofen geschoben hatte. Dieser fing nach kurzer Zeit Feuer. In seiner Not, da versuchte der "Pizzabäcker", sie aus dem Ofen zu entfernen. Zunächst fing die Küche, dann die übrige Wohnung Feuer. Ob für den Sachschaden, etwa 100.000 Euro, eine Versicherung eintritt, das ist nicht bekannt. Falls nicht, dann hat dieser Leichtsinn wahrscheinlich seine finanzielle Existenz dauerhaft vernichtet.

Naturgewalten sind unberechenbar
Nicht nur technische Defekte und Unachtsamkeit können für den Verlust des gesamten Hausrats verantwortlich sein. Die Naturgewalten sind unberechenbar. Ein einziges Sommergewitter hat am 28.07.2012 gleich zwei Brände gelegt. In Fulda (Hessen) entzündete es durch Blitzeinschlag ein Wohnhaus, im weiteren Verlauf in Zierenberg (Kassel) einen Dachstuhl. Durch die gleiche Schlechtwetterfront brannte in Mietingen (Baden-Württemberg) ein Bauernhaus nieder. Die Feuerversicherung deckt die Schäden an den Gebäuden. Das oft nicht minder wertvolle Inventar ist entweder hausratversichert oder vollständig verloren.
Zu einer finanziellen Katastrophe kann nicht nur Feuer werden. Wasser wirkt in seiner Kraft nicht minder zerstörerisch. Ein defektes Wasserrohr, ein geplatzter Schlauch oder ein Hochwasser kann die gesamte Wohnungseinrichtung vollständig unbrauchbar machen. Jedes Frühjahr versetzen unkalkulierbare Tauwassermengen viele Hausbesitzer in Angst und Schrecken. Niemand kann sicher vorhersagen, ob die Hochwasserdämme wirklich ausreichen. Die Beispiele aus jüngerer Vergangenheit, bei denen die Maßnahmen nicht ausreichten, die werden immer häufiger.

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Die Hausratversicherung mildert die finanziellen Folgen
Niemals Fehler zu machen, niemals unachtsam zu sein, das kann kein Mensch von sich behaupten. Ebenso wenig ist es möglich, sich wirkungsvoll vor den Gewalten der Natur zu schützen. Eine Garantie, die vor persönlichen Katastrophen schützt, die gibt es nicht. Es würde allerdings auch nicht helfen, in ständiger Angst vor einem möglichen Unglück zu leben. Die bestmögliche Absicherung ist es, die finanziellen Folgen zu mildern.

Eine gute Hausratversicherung wie z.B. die Aachen Münchener Hausratversicherung ersetzt alle Einrichtungsgegenstände und Dinge des täglichen Gebrauchs. Darüber hinaus sind sogar die Wertsachen und auch das Bargeld versichert. Der Versicherungsschutz gilt nicht nur für Elementarschäden, Hochwasser oder Sturm beispielsweise, sondern geht weit darüber hinaus. Neben Feuer, Blitzschlag oder Explosion sind außerdem noch Raub, Diebstahl, Vandalismus und vieles mehr versichert. Beim Wohnflächenmodel im Optimal-Schutz ist die Versicherungssumme unbegrenzt.
Die umfassende Absicherung mit einer guten Hausratversicherung, nimmt der Katastrophe zumindest den finanziellen Schrecken.